Firmenhistorie

Das Lohnunternehmen Thomßen wurde in den 40er Jahren von Gerhard Thomßen und Wiard Häfker als Lohndrescherei gegründet. Nach einigen Jahren schied Mitbegründer Häfker aus. Von nun an wurde das Unternehmen von Gerhard Thomßen weitergeführt. Neben der Lohndrescherei gehörten auch Transportarbeiten z.B. von Torf zu den ersten Lohnarbeiten.

In den 50er bzw. 60er Jahren stiegen die Söhne Focko und Harro Thomßen in das landtechnische Lohnunternehmen ein. Neue Lohnarbeiten, wie z.B. Stalldungladen und -streuen hielten Einzug in das Unternehmen. 1972 verstarb der Firmengründer Gerhard Thomßen. Das Lohnunternehmen wurde von Focko und Harro weitergeführt. Der Lohnbetrieb Thomßen hat sich laufend auf die neuen Anforderungen in der Landwirtschaft eingestellt. Neue Trends wurden versucht frühzeitig zu erkennen und mitzugestalten. In den 70er Jahren war das überbetriebliche Roden von Kartoffeln und das Pressen von Hochdruckballen ein Hauptarbeitsgebiet in der Landwirtschaft. Anfang der 80er Jahre entwickelte sich das Bergen von Grassilage und das Anbauen und Ernten von Mais hielt in der Region Einzug.

Ende der 80er Jahre gab es einen weiteren Generationswechsel, der die Aufteilung des bestehenden Lohnbetriebs Thomßen nach sich zog. Im Jahr 1988 stieg Werner Thomßen in den Lohnbetrieb mit ein. Sein Bestreben ist es seither die gewachsenen Strukturen zu pflegen und weiter zu führen. Zur Maisernte 1991 erhielt Werner Thomßen ein größeren Maishächselauftrag in den neuen Bundesländern woraufhin er sich dort einen weiteren Standort aufbaute. Im Jahr 1996 wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Fleming & Wendeln, Garrel, ein Düngerlager aufgebaut. Dieses Umfasst auch das Ausliefern und Ausbringen von Mineraldünger.



Ein weiteres Standbein des Unternehmens ist seit dem Einstieg von Werner Thomßen der Vertrieb und der Einbau von Kleinkläranlagen. Waren es anfangs nur der Einbau von Dreikammeranlagen in aufgelöster Bauform, so folgte sehr schnell der Einbau von Einbehälter-Dreikammeranlagen. Wenig später folgten die Untergrundversickerungen, die das mechanisch gereinigte Abwasser großflächig in den Untergrund verteilen sollten. Bald folgte dann die Um- oder Nachrüstung auf technischen Anlagen.

Hier hat Werner Thomßen schon frühzeitig die Zeichen der Zeit erkannt und sich und seine Mitarbeiter durch Schulungen und Weiterbildungen auf den Stand der Dinge gehalten. Außerdem hat sich das Unternehmen auch im Bereich der Dienstleistungen einen Namen gemacht. In der Vergangenheit war die Fa. Thomßen auf vielen Baustellen in Deutschland und auch im Ausland tätig. Dazu gehörte u.a. der Anlagenbau im Litauen, Unterstützung beim Tunnelbau in Hessen, Leitungsbau in Schleswig-Holstein, Torfveredelung in der heimischen Region, Schiffsbeladungen im Hafen und Unterstützung bei großen Umbauten an Werftanlagen und in der Abfallindustrie.



Im Jahr 2008 kam es zu einer Fusion der beiden in Idafehn ansässigen Thomßen Firmen, bei der die Aufgabenbereiche auf die beiden Standorte aufgeteilt wurden. Hilmar Thomßen spezialisiert sich ab sofort auf den landwirtschaftlichen und kommunalen Bereich, während Werner Thomßen sich nun auf den Bereich der Kleinkläranlagen und Dienstleistungen konzentriert.